Weihnachtsgrüße:     2015  2014   2013  2012   2011  2010  2009  2008  2007

Weihnachtsgruß 2015

Pfarrerin Simone Britsch

Mir scheint es auch in diesem Jahr wieder so: Es ist gar nicht einfach, richtig Weihnachten zu feiern. Klar wissen wir alle: Mit dem „Gefühl wie Weihnachten“ allein ist es nicht getan. Deshalb will ich mir schon im Voraus einen Platz in der Weihnachtsgeschichte suchen. In diesem Jahr bei den Hirten. Wie sie will ich mich selber mitbringen – mit allem, was mich in diesem Jahr glücklich gemacht hat, aber auch mit der Leere, die es in jedem Leben immer wieder gibt. Und mich wie ein Kind freuen, dass ich wie die andern auch einfach so kommen kann, wie ich bin.

„Sie eilten hin“ heißt es von den Hirten. Ob Ihnen das vielleicht zu schnell gehen mag? Wer kann schon mit den Hirten Schritt halten, wenn der Glaube im Alltag des Lebens knapp geworden ist! Was für die Hirten damals ein schneller Weg war, ist für viele unter uns eher eine lange Reise geworden – mit viel Gepäck! So fällt uns das Aufbrechen – nur auf ein Wort hin – recht schwer.

Doch wenn wir uns ganz persönlich von der Botschaft gerufen wissen, dann werden auch wir leichter aufbrechen und mit den Hirten mitgehen. Wieder hören und lernen, dass kleine Schritte mehr bringen als große Worte. Genau so möchte auch ich mich in Bewegung setzen lassen – hin zu dem Kind in der Krippe UND zu den anderen Menschen, egal welche Wege hinter ihnen liegen.

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend, am 1. Weihnachtstag in Großsachsen mit dem Posaunenchor und dem Kirchenchor, am 2. Weihnachtstag nach Leutershausen und zum Altjahresabend in unserer Kirche. Damit die Kinder das Krippenspiel am Heiligen Abend im 16.00 Uhr – Familiengottesdienst gut mitverfolgen können, werden wir wie in den vergangenen Jahren die unteren vorderen Sitzreihen für die Kinder reservieren. Deshalb bitten wir inständig darum, diese für sie auch freizulassen. Für die Erwachsenen bieten unsere Emporen hervorragende Sichtverhältnisse. Außerdem werden wir vor der Kirche ein Zelt aufstellten, das als Unterstellmöglichkeit für Kinderwägen dienen soll. Bitte parken Sie dort alle „Vierräder“. Denn dann können wir mehr Stühle in den Kirchraum stellen.

Das neue Jahr beginnen wir in guter Tradition mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Christ-Königskirche, am 1. Januar 2016, 18.00 Uhr.

Allen Bürgerinnen und Bürgern von Hirschberg, besonders denen, die in diesem Jahr die Weihnachtsbotschaft besonders sehnsüchtig erwarten, und meinen Amtskollegen wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2015 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2016: Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. (Jesaja 66,13)
In Verbundenheit

Ihre Pfarrerin Britsch

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Weihnachtsgruß 2014

Pfarrerin Simone Britsch

Schnell noch die letzten Dinge vor dem Fest besorgt, die letzten Briefe geschrieben. Per Hand, nicht am Computer. Schließlich ist Weihnachten. Es soll persönlich aussehen. Dann für die Kinder, die kommen werden, gekocht. --- Nun ist es still. Wohltuend wunderbar still. Endlich: Stille Nacht. Heilige Nacht.

Die Ruhe, die sich über diese Nacht legt, lässt aufatmen. Da wird uns in dieser Nacht eine Pause geschenkt. Eine Pause vom Alltag. Eine Pause zum Staunen. Eine Pause zum Atemholen. Heilsame Unterbrechung. Danke, du mein Gott. Ich brauche diese Nacht!. Und das größte daran ist, dass diese heilsame Unterbrechung überall und allem Lebendigen gelten soll! Selbst dort, wo in diesen Wochen gestritten und gekämpft, verwundet und getötet wird.

Um das Wunder dieser Nacht zu verstehen, brauchen wir Zeit. Einige Momente werden nicht ausreichen. Vermutlich brauchen wir zum Verstehen sogar unser Leben lang. Staunendes Verstehen. In der Heiligen Nacht ist es entschieden: „Christ der Retter ist da“, singen wir in dieser Nacht wie Generationen vor uns. Jubelgesang am Beginn einer Heilsgeschichte. Für alle Welt, für die ganze Schöpfung, für alle Menschen: Ohne Wenn und Aber, ohne Zögern und Zaudern lässt sich der große Gott auf diese kleine Welt ein. Ja, in seinem Sohn, Jesus von Nazareth, begegnen wir einem Gott, der es drauf anlegt, seinen Menschenkindern ganz nahe zu kommen. Am besten in ihr Herz, um es zu verändern, um sie zu verändern. Das ist kein Gott, der außen vor sein will. Er will hineingehören in das Leben der armen Leute, der Verachteten, der Bedrängten und der Mutlosen. Gott will Raum in ihnen nehmen und ihnen neue Kraft und Zuversicht schenken: Ihr habt Grund zur Hoffnung. Gott wird Mensch. Er verbündet sich mit euch. Er teilt euer Leben und wird in Jesus euer Bruder und Erlöser. Seht auf, weil sich eure Erlösung naht!

Für mich ist jedenfalls klar, dass in dieser Nacht die Sterne wunderbar gefunkelt haben müssen. Und jedes Jahr schaue ich, wenn ich zur Kirche gehe, schnell noch nach oben. So als ob ich selbst auf der Suche wäre nach dem Zeichen am Himmel, das auch mich führt zu dem, der mein Leben erfüllen, der mir Lebensbrot sein will.

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend, am 1. Weihnachtstag in Großsachsen, am 2. Weihnachtstag nach Leutershausen und zum Jahreswechsel in unserer Kirche. Damit die Kinder das Krippenspiel am Heiligen Abend im 16.00 Uhr – Familiengottesdienst gut mitverfolgen können, werden wir wie in den vergangenen Jahren die unteren vorderen Sitzreihen für die Kinder reservieren. Deshalb bitten wir inständig darum, diese für sie auch freizulassen. Für die Erwachsenen bieten unsere Emporen hervorragende Sichtverhältnisse. Außerdem werden wir vor der Kirche ein Zelt aufstellten, das als Unterstellmöglichkeit für Kinderwägen dienen soll. Bitte parken Sie dort alle „Vierräder“. Denn dann können wir mehr Stühle in den Kirchraum stellen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern von Hirschberg, besonders denen, die in diesem Jahr die Weihnachtsbotschaft besonders sehnsüchtig erwarten, und meinen Amtskollegen wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2014 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2015:

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Röm 15, 7)

In Verbundenheit Ihre Pfarrerin Britsch

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Weihnachtsgruß 2013

Pfarrerin Simone Britsch

Euch ist heute der Heiland geboren!

Schon seit Wochen üben die Kinder ihr Krippenspiel. Anfangs kamen die Sätze etwas holprig und manchmal auch zu spät oder gar nicht. Doch inzwischen sind sie ganz in ihrem Spiel angekommen. Das kann man in ihren Gesichtern lesen: Sie jubilieren, wenn sie wie die Engel singen. Sie strahlen, wenn sie als Hirten die himmlische Botschaft hören. Und staunen ganz gewaltig, wenn sie im Stall eintreffen und vor dem neugeborenen König niederknien. So sind sie ein Teil der Jahrhunderte alten und doch immer wieder aktuellen Botschaft geworden, die sie uns am 24. Dezember überbringen möchten: Gottes Sohn ist in unsere Welt hineingeboren. Auch unsere Konfirmanden haben beim „Lebendigen Adventskalender“ ein kleines Krippenspiel aufgeführt. Und auch da ist der Funke der Weihnachtsbotschaft auf die Jugendlichen übergesprungen. Das hat man ihrem strahlenden Lachen angemerkt.

So wünsche ich Ihnen, liebe Hirschbergerinnen und Hirschberger, von Herzen, dass auch Sie Ihren Platz in der Weihnachtsgeschichte finden. Gehen Sie los – in Gedanken, um sich dem Geschehen, das in Bethlehem stattfand, anzunähern und um sich davon berühren zu lassen. Laufen Sie auch los – ganz wörtlich – zu den Gottesdiensten, wo wir zusammen mit Ihnen singen, staunen und den neugeborenen König anbeten wollen. Die Uhrzeiten der Gottesdienste finden Sie in den Schaukästen, in unserem Gemeindebrief, im Mitteilungsblatt und in der Presse. Damit die Kinder das Krippenspiel gut mitverfolgen können, werden wir wie in den vergangenen Jahren die vorderen Sitzreihen für sie reservieren. Wir bitten inständig darum, diese auch für die Kinder freizulassen. Für die Erwachsenen bieten unsere Emporen hervorragende Sichtverhältnisse. Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend, an den Weihnachtstagen und am Altjahresabend in unserer Kirche. Den ersten Gottesdienst im neuen Jahr feiern wir dann traditionell ökumenisch in der Christkönigkirche.

 Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes, erfülltes und friedvolles Christfest 2013 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2014: Gott nahe zu sein ist Glück. (Psalm 73,28)

In Verbundenheit Ihre Pfarrerin Simone Britsch

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Weihnachtsgruß 2012

Von Zeit zu Zeit soll die Zeit anders sein.
Von Zeit zu Zeit ist ein Fest an der Zeit,
das den Lauf der Zeit unterbricht.

Liebe Hirschbergerinnen, liebe Hirschberger,
liebe evangelische und katholische Christinnen und Christen
in Großsachsen und Leutershausen,

Anlass für eine solche Unterbrechung ist uns Christen in der kommenden Woche das Weihnachtsfest! Und auch wenn viele bis dahin noch allerhand zu tun haben, ist erst einmal der 24. eingekehrt und läuten in unserem schönen Ort die Kirchenglocken, dann wird uns das Geheimnis der Weihnacht bestimmt auch in diesem Jahr erfassen:
Ja, wir möchten unseren Alltag unterbrechen lassen und in diesen Freiraum hinein die Weihnachtsbotschaft mit gespitzten Ohren hören, die allen gilt: „Christ, der Retter ist da!“
Also feiern wir Gottesdienste, die hoffentlich ganz, ganz viel von der Freude über Gottes Kommen widerspiegeln. Feiern anschließend weiter mit unserer Familie und den Freundinnen und Freunden! Und an diesem Heiligen Abend soll niemand einsam sein müssen; deshalb schon jetzt die Einladung in unsere Kirche zu den Gottesdiensten.
Uns allen ist auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit gegeben, müde Seelen aufzutanken und aus dem Ereignis der Menschwerdung Gottes neue Kraft und viel, viel Freude in unseren Alltag mitzunehmen. Wo uns etwas Liebes zugesprochen wird, wenn wir es mit staunenden Augen und offenen Herzen gehört haben, können wir dem Anspruch, den die Zukunft an uns hat, wieder viel eher gerecht werden: Gott wurde Kind, damit wir Gottes Kinder werden können! Gottes Liebe zu uns hat sich geerdet in einem unscheinbaren Stall in einem kleinen Dorf, jenseits der großen Weltgeschichten, die zur damaligen Zeit ihren Sitz bekanntlich in Rom hatte.
Christlicher Glaube ist Absage an eine festlose Zeit. Er bejaht die Unterbrechung unseres Lebenszusammenhangs durch Gott.

Ihnen wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2012.

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel.
Und ich grüße Sie – auch im Namen unseres Kirchengemeinderats - mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2013:

Wir haben hier keine beliebende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
(Hebräer 13, 14)

In Verbundenheit
Ihre Pfarrerin Simone Britsch

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Weihnachtsgruß 2011

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“
So tönte es in jener heiligen Nacht über den Feldern Bethlehems.
Die Hirten haben sich auf den Gesang der Engel hin aufgemacht, das Kind in der Krippe zu suchen und anzubeten.

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“ Dieser Gesang wurde von unseren Müttern und Vätern in gleicher Weise angestimmt; er klingt durch die Zeiten hindurch und wird auch in diesem Jahr in unserer Kirche zu hören sein.

Weihnachten, liebe Gemeinde, ist uns das Tor himmlischer Freude weit aufgetan! Der Himmel freue sich und die Erde sei fröhlich, heißt es in Psalm 96. Gott wird Mensch und kommt uns nahe, damit uns das Lied der Freude über die Lippen kommt und unser Jammergesang, der wie oft unseren Alltag bestimmt, endlich ein Ende findet. Gott ist mit uns im Bunde! Ihm gelte unser Lob und unsere Anbetung jeden Tag aufs Neue, auf unserer Suche nach den kleinen Spuren seiner Güte, auf unserer Suchen nach den Menschen, die uns brauchen.

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“
Gerne würde ich diesen Jubelgesang gemeinsam mit Ihnen einstimmen! Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend in unserer Kirche, an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel.

Ihnen, liebe Großsachsener, wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2011 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2012:

Jesus Christus spricht:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2. Korinther 12,9)

In Verbundenheit
Ihre Pfarrerin Simone Britsch

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Weihnachtsgruß 2010

Pfarrerin Britsch

Ehre sei Gott in der Höhe,
und Friede auf Erden allen Menschen seines Wohlgefallens.

Weihnachten hat dich der Himmel berührt:
Ein Engel verkündet die gute Nachricht.
Ein heller Stern setzt dein Leben in ein neues Licht:
Ein Kind wurde geboren, ein Mensch wie du und ich.
Im Stall von Bethlehem ist Gott uns ganz nahe gekommen.
Jesus, Gottes Sohn, kam als Mensch auf diese Erde.
"Mach´s wie Gott, werde Mensch"
Öffne dein Herz, singe und freue dich!

Liebe Hirschbergerinnen und liebe Hirschberger,
liebe evangelische und katholische Christinnen und Christen
in Großsachsen und Leutershausen,

die Menschwerdung Gottes – welch Geschenk an seine Menschenkinder! Der Himmel hat sich aufgetan! An jedem Weihnachtsfest antwortet die Christenheit singend, staunend und anbetend auf eine Tatsache, die mit purem Verstand so nicht eigentlich erfasst werden kann.

Gott wird Mensch – uns zugute, auf dass wir zu MENSCHEN SEINES WOHLGEFALLENS werden können. Mach´s wie Gott, werde Mensch!

         Der Kirchengemeinderat und ich grüßen Sie sehr herzlich in diesen Festtagen, und wir wünschen Ihnen weihnachtliche Freude. Wir laden Sie sehr herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend, an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel in unserer Kirche. Damit die Kinder das Krippenspiel am Heiligen Abend im 16.00 Uhr – Familiengottesdienst gut mitverfolgen können, werden wir wie in den vergangenen Jahren die unteren vorderen Sitzreihen für die Kinder reservieren. Deshalb bitten wir inständig darum, diese für sie auch freizulassen. Für die Erwachsenen bieten unsere Emporen hervorragende Sichtverhältnisse. Außerdem werden wir vor der Kirche ein Zelt aufstellten, das als Unterstellmöglichkeit für Kinderwägen dienen soll. Bitte parken Sie dort alle „Vierräder“. Denn dann können wir mehr Stühle in den Kirchraum stellen.

         Allen Bürgerinnen und Bürgern von Hirschberg, denen, die sich der Weihnachtsbotschaft verbunden und verpflichtet fühlen, und meinen Amtskollegen wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2010 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2011:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem
(Römer 12,21).

In Verbundenheit
Ihre Pfarrerin Britsch

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Weihnachtsgruß 2009

Pfarrerin Britsch

Schnell noch die letzten Dinge vor dem Fest besorgt, die letzten Briefe  geschrieben. Per Hand, nicht am Computer. Schließlich ist Weihnachten, es soll persönlich aussehen. Dann für die Gäste, die kommen werden, gekocht.   Nun ist es still. Wohltuend wunderbar still. Endlich: Stille Nacht. Heilige Nacht.

Die Ruhe, die sich über diese Nacht legt, lässt aufatmen. Da wird uns in dieser Nacht eine Pause geschenkt. Eine Pause vom Alltag. Eine Pause zum Atemholen. Eine Pause zum Staunen. Heilsame Unterbrechung. Ich brauche diese Nacht! Danke, du mein Gott. Und das größte daran ist, dass diese heilsame Unterbrechung überall und allem Lebendigen gelten soll!

Um das Wunder dieser Nacht zu verstehen, brauchen wir Zeit. Einige Momente werden nicht ausreichen. Vermutlich brauchen wir zum Verstehen sogar unser Leben lang. Staunendes Verstehen. In dieser Nacht ist es entschieden: „Christ der Retter ist da“, singen wir in dieser Nacht wie Generationen vor uns. Jubelsgesang am Beginn einer Heilsgeschichte für alle Welt, für alle Menschen: Ohne Wenn und Aber, ohne Zögern und Zaudern lässt sich der große Gott auf diese kleine Welt ein. Ja, in seinem Sohn, Jesus von Nazareth, begegnen wir einem Gott, der es drauf anlegt, seinen Menschenkindern ganz nahe zu kommen. Am besten in ihr Herz, um es zu verändern, um sie zu verändern. Das ist kein Gott, der außen vor sein will, sondern er will hinein gehören in das Leben der armen Leute, der Verachteten, der Bedrängten und der Mutlosen. Gott will Raum in ihnen nehmen, um ihnen neue Kraft und Zuversicht zu schenken: Ihr habt Grund zur Hoffnung. Gott wird Mensch, er verbündet sich mit euch, er teilt euer Leben und wird in Jesus euer Bruder und Erlöser. Seht auf, weil sich eure Erlösung naht!

Für mich ist jedenfalls klar, dass in dieser Nacht die Sterne wunderbar gefunkelt haben müssen. Und jedes Jahr schaue ich, wenn ich zur Kirche gehe, schnell noch nach oben. So als ob ich selbst in dieser Nacht auf der Suche wäre nach dem Zeichen am Himmel, das auch mich führt zu dem, der mein Leben erfüllen, der mir Lebensbrot sein will.

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend, an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel in unserer Kirche. Damit die Kinder das Krippenspiel am Heiligen Abend im 16.00 Uhr – Familiengottesdienst gut mitverfolgen können, werden wir wie in den vergangenen Jahren die unteren vorderen Sitzreihen für die Kinder reservieren. Deshalb bitten wir inständig darum, diese für sie auch freizulassen. Für die Erwachsenen bieten unsere Emporen hervorragende Sichtverhältnisse. Außerdem werden wir vor der Kirche ein Zelt aufstellten, das als Unterstellmöglichkeit für Kinderwägen dienen soll. Bitte parken Sie dort alle „Vierräder“. Denn dann können wir mehr Stühle in den Kirchraum stellen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern von Hirschberg, denen, die sich der Weihnachtsbotschaft verbunden und verpflichtet fühlen, und meinen Amtskollegen wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2009 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2010:

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannesev., 14,1)

In Verbundenheit

Ihre Pfarrerin Britsch

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Weihnachtsgruß 2008  

Pfarrerin Britsch

Schnell noch die letzten Dinge vor dem Fest besorgt, die letzten Briefe  geschrieben. Per Hand, nicht am Computer. Schließlich ist Weihnachten, es soll persönlich aussehen. Dann für die Gäste, die kommen werden, gekocht. --- Nun ist es still. Wohltuend wunderbar still. Endlich: Stille Nacht. Heilige Nacht.

Die Ruhe, die sich über diese Nacht legt, lässt aufatmen. Da wird uns in dieser Nacht eine Pause geschenkt. Eine Pause vom Alltag. Eine Pause zum Atemholen. Eine Pause zum Staunen. Heilsame Unterbrechung. Ich brauche diese Nacht! Danke, du mein Gott. Und das Größte daran ist, dass diese heilsame Unterbrechung überall und allem Lebendigen gelten soll!

Um das Wunder dieser Nacht zu verstehen, brauchen wir Zeit. Einige Momente werden nicht ausreichen. Vermutlich brauchen wir zum Verstehen sogar unser Leben lang. Staunendes Verstehen. In dieser Nacht ist es entschieden: „Christ der Retter ist da“, singen wir in dieser Nacht wie Generationen vor uns. Jubelgesang am Beginn einer Heilsgeschichte für alle Welt, für alle Menschen: Ohne Wenn und Aber, ohne Zögern und Zaudern lässt sich der große Gott auf diese kleine Welt ein. Ja, in seinem Sohn, Jesus von Nazareth, begegnen wir einem Gott, der es darauf anlegt, seinen Menschenkindern ganz nahe zu kommen. Am besten in ihr Herz, um es zu verändern, um sie zu verändern. Das ist kein Gott, der außen vor sein will, sondern er will hinein gehören in das Leben der armen Leute, der Verachteten, der Bedrängten und der Mutlosen. Gott will Raum in ihnen nehmen, um ihnen neue Kraft und Zuversicht zu schenken: Ihr habt Grund zur Hoffnung. Gott wird Mensch, er verbündet sich mit euch, er teilt euer Leben und wird in Jesus euer Bruder und Erlöser. Seht auf, weil sich eure Erlösung naht!

Für mich ist jedenfalls klar, dass in dieser Nacht die Sterne wunderbar gefunkelt haben müssen. Und jedes Jahr schaue ich, wenn ich zur Kirche gehe, schnell noch nach oben. So als ob ich selbst in dieser Nacht auf der Suche wäre nach dem Zeichen am Himmel, das auch mich führt zu dem, der mein Leben erfüllen, der mir Lebensbrot sein will.

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend, an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel in unserer Kirche. Damit die Kinder das Krippenspiel am Heiligen Abend im 16.00 Uhr – Familiengottesdienst gut mitverfolgen können, werden wir wie in den vergangenen Jahren die unteren vorderen Sitzreihen für die Kinder reservieren. Deshalb bitten wir inständig darum, diese für sie auch freizulassen. Für die Erwachsenen bieten unsere Emporen hervorragende Sichtverhältnisse. Außerdem werden wir vor der Kirche ein Zelt aufstellten, das als Unterstellmöglichkeit für Kinderwagen dienen soll. Bitte parken Sie dort alle „Vierräder“. Denn dann können wir mehr Stühle in den Kirchraum stellen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern von Hirschberg, denen, die sich der Weihnachtsbotschaft verbunden und verpflichtet fühlen, und meinen Amtskollegen wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2008 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2009:

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. ( Lukas 18,27)

In Verbundenheit

Ihre Pfarrerin Britsch

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Weihnachtsgruß 2007

                                                                                        Pfarrerin Britsch

„Und als die Hirten das Kind gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.“  (Lukas 2, 17f)

Bis zum Heiligenabend ist es nicht mehr weit hin. Wohl dem, der die beiden letzten Vorbereitungen zum Weihnachtsfest, das Schmücken des Tannenbaumes und das Aufstellen der Krippe, schon zu kleinen vorweggenommenen Festtagshöhepunkten machen kann.

Auch ich freue mich, unsere alten Krippenfiguren endlich wieder auszupacken. Seit mehr als 20 Jahren verkünden sie meinem Mann, den Kindern und mir das Wunder der Heiligen Nacht. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sind sie staubig geworden. So ist das Leben halt, denke ich. Nicht nur meinen Figuren merkt man an, dass wiederum ein Jahr vergangen ist; auch ich bin ein Jahr älter geworden.

Jetzt liegt das Kind schon in der Krippe, Maria und Josef daneben, schnell noch Ochs und Esel dazu gestellt. Im nächsten Seidenpapier sind die Hirten eingewickelt. Sie in der Hand haltend, ihre ausdrucksstarken Gesichter bestaunend, werde ich nachdenklich und erinnere mich an das, was die Bibel am Ende des Weihnachtsevangeliums über sie sagt:

„Und als die Hirten das Kind gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.“

Es muss für diese knorrigen Männer, die bei Wind und Wetter im Freien waren, anrührend gewesen sein, im Stall ein neugeborenes Kind zu finden. Und, nicht minder berührte sie, seine Geschichte zu hören, dem Wort Gottes zu lauschen, das dieses Kind werden sollte – Erinnern wir uns an den Anfang des Johannesevangeliums, wo es heißt:

„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“

Behutsam stelle ich meine Hirtenfiguren ganz nahe an die Krippe.

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten am Heiligabend, an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel in unserer Kirche. Damit die Kinder das Krippenspiel am Heiligen Abend gut mitverfolgen können, werden wir wie in den vergangenen Jahren die unteren vorderen Sitzreihen für sie reservieren. Deshalb bitten wir inständig darum, diese auch für die Kinder freizulassen. Für die Erwachsenen bieten unsere Emporen hervorragende Sichtverhältnisse. Außerdem werden wir vor der Kirche zwei Zelte aufstellen, die als Unterstellmöglichkeit für Kinderwagen und als Kinderwagenparkplatz dienen sollen. So können wir mehr Stühle in den Kirchraum stellen.

Allen Bürgerinnen und Bürgern von Hirschberg, denen, die sich der Weihnachtsbotschaft verbunden und verpflichtet fühlen, und meinen Amtskollegen wünsche ich ein gesegnetes und friedvolles Christfest 2007 und grüße Sie mit der Jahreslosung für das neue Jahr 2008:

Jesus Christus spricht:

Ich lebe und ihr sollt auch leben. ( Johannes 14,19 )

In Verbundenheit

Ihre Pfarrerin Britsch

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