Posaunenchor


Leiter:
Ottfried Schmitt
Telefon: 06201-54695


Obmann:
Bernd Ehret
Telefon: 06201-507369


 

25jähriges Chorjubiläum 2000
Chorleiter Ottfried Schmitt

 

25jähriges Chorjubiläum 2000
Chorobmann Bernd Ehret



 

Im Gründungsjahr 1975

Ottfried Schmitt, Klaus Müller, Norbert Grothe, Klaus Volk,
Matthias Wölfle, Thomas Becker, Ernst Reisig, Klaus Stein,
Frank Hahn, Joachim Volk, Björn Wolle ( v.l.)


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Entstehung der Posaunenchöre

Die ersten Posaunenchöre in Deutschland sind in der Zeit der Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert entstanden. Die Gläubigen versammelten sich in den Häusern, auf den Bauernhöfen, meistens jedoch unter freiem Himmel. Es wurde gepredigt, gebetet und gesungen. Während bei den Hausversammlungen das Harmonium zur Begleitung gute Dienste leistete, war es hingegen im Freien ungeeignet. Es wurden darum andere Begleitinstrumente gesucht und in den Musikkapellen gefunden. So entstanden in den Jahren nach 1840 im westfälischen Ravensbergerland, einem Kernland der Erweckung, die ersten Posaunenchöre.

Im besonderen Maß hat hierbei ein Mann die Chöre gefördert und geleitet: Pastor Johannes Kuhlo, der "Posaunengeneral". Sein großer Verdienst war, dass er Notenbücher herausgab, die Chöre einheitlich mit "B"-Blechblasinstrumenten ausrüstete und die so genannte Klavierschreibweise einführte. Die Kirchengemeinde Großsachsen musste von den Bergstraßengemeinden am längsten ohne Posaunenchor auskommen. Im Jahre 1975 war es dann soweit, als Pfarrer Georg Wölfle und Chorleiter Ottfried Schmitt den Anstoß gaben. Die Zahl der Chormitglieder betrug immer zwischen 10 und 15 Aktive und zwischen 5 und 10 Anfänger. Leider ist von Anfang an neben dem Chorleiter nur noch Klaus Müller dabei. Er war bis 1999 Chorobmann, danach hat Bernd Ehret dieses Amt übernommen.
 

 

10jähriges Chorjubiläum 1985

Klaus Müller, Susanne Volk, Gernot Koch,
Ernst Reißig, Stefan Sindlinger, Jochen Bitzel,
Mario Schmitt, Bernd Ehret, Ottfried Schmitt,
Volker Müller, Matthias Wölfle (v.l.)


 

10jähriges Chorjubiläum 1985

Über 100 Bläser / innen aus dem Kirchenbezirk in der
Sachsenhalle

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Ziel und Aufgabe des Posaunenchors

 "Die Posaunenmusik hat Teil am Zeugnis und Gotteslob der Christen und hilft mit, es zu wecken und wachzuhalten innerhalb und außerhalb des Gottesdienstes der Gemeinde", so heißt es in einer Posaunenchor-Ordnung, die den Chören vorgegeben ist und auch dem Posaunenchor Großsachsens immer Ziel und Aufgabe wurde. Weltliche Veranstaltungen, die nur der Unterhaltung dienten, wurden daher sehr zaghaft angenommen oder abgelehnt. An erster Stelle der Auftritte waren natürlich die Gottesdienste. Geistliche Abendmusiken bot der Chor regelmäßig in vielfältigen Formen an. Wohltätigkeitskonzerte mit dem Kirchenchor und Instrumentalkreisen wurden mehrmals in der katholischen Kirche abgehalten. Dass Glaubensverkündigung auch mit moderner Musik möglich ist, hat der Posaunenchor bei "Lieder unserer Zeit" mit Solisten, Klavier, Bass, Schlagzeug und einmal mit einem Gospelchor bewiesen. Beim "Musikalischen Allerlei" in jedem Jahr haben die Jungbläser und Solisten die Möglichkeit, die Gemeinde zu erfreuen.

Das volksmissionarische Blasen außerhalb der Kirche, welches ja zur Entstehung der Posaunenchöre führte, ist auch in Großsachsen ein wichtiger Dienst. Hierbei können Menschen erreicht werden, die der Kirche eher gleichgültig gegenüber stehen.

In den Anfangsjahren stand "Geistliche Bläsermusik" mit dem CVJM-Chor aus Heidelberg auf dem Jahresprogramm, die an der Grundschule statt fand. Das Blasen im Kreispflegeheim, bei Geburtstagen, bei Gottesdiensten im Freien, auf dem Friedhof und das Turmblasen sind wichtige Dienste.

Auch bei den Ausflügen nach Münster im Elsaß, Göttelfingen und Spielberg im Schwarzwald, Iggingen und Albstadt im Schwäbischen, Fronhausen bei Marburg, Ihringen am Kaiserstuhl, Markt Berolzheim an der Altmühl und bei der Partnergemeinde Niederau wurde neben den Gottesdiensten auch im Freien oder in Altenheimen geblasen.
 

 

25jähriges Chorjubiläum 2000

Markus Schmitt, Sandra Lulay, Daniela Seiz,
Agnieska Starzetz, Andreas Mohr, Bernd Ehret,
Matthias Wölfle, Stefan Sindlinger, Sebastian Luley,
Klaus Müller, Dorian Schwöbel, Mario Schmitt,
Ottfried Schmitt, Florian Fath, Andreas Sindlinger (v.l.)


 

25jähriges Chorjubiläum 2000

Über 80 Bläser / innen aus dem Kirchenbezirk in der
Sachsenhalle

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Jungbläserarbeit in Großsachsen

Besonders junge Chöre, wie unserer in Großsachsen, haben eine sehr starke Fluktuation. Bedingt durch Schule, Studium oder die sich schnell verändernde Arbeitswelt müssen junge Menschen häufig wegziehen. Die Anfängerwerbung und -ausbildung ist daher eine ständige wichtige Aufgabe des Chorleiters. Bestand der Chor sehr lange nur aus Bläsern, so kommen in den letzten Jahren immer mehr Bläserinnen dazu.

 

 

Fahrradausflug ans Felsenmeer 1976

Klaus Stein, Matthias Wölfle, Klaus Volk,
Ernst Reisig, Björn Wolle, Frank Hahn,
Klaus Müller (v.l.)

 

Fahrradausflug zum Käfertaler Wald 1999

Michael Schunn, Sebastian Luley, Dieter Schunn,
Daniela Seiz,Alexandra Strifler, Verena Fischer,
Aknieska Starzetz, Frederike Fath (v.l.)

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Glaubensarbeit im Posaunenchor

Die geistliche Krise der Volkskirche und der Gesellschaft wirkt sich auch bei den Posaunenchören sehr stark aus. Musikalisch sind die Chöre erheblich weiter gekommen, im Glaubensleben aber eher zurückgefallen, was besonderes den Kern der Bläserarbeit trifft. Als die Posaunenchöre in Deutschland entstanden sind, kamen die Bläser aus christlichen Gemeinschaften. Heute werden den Chören Andachtshefte angeboten, um das Geistliche in den Chorproben nicht zu vernachlässigen. In Großsachsen hielt Pfarrer Wölfle, der dem Chor sehr verbunden war, regelmäßig Chorandachten. Danach übernahm der Chorleiter diesen wichtigen Dienst. Bei den vielfältigen Auftritten innerhalb und besonders außerhalb der Kirche war und ist auch immer die Wortverkündigung wichtig. Die Kirchengemeinde Großsachsen darf dankbar sein, dass sie einen Posaunenchor hat, der jungen Menschen die Möglichkeit gibt, an der Gemeinde Christi mitzuarbeiten.

Es ist zu hoffen, dass der Chor immer wieder Menschen unter Gottes Wort ruft und ermuntert, in das Gotteslob mit einzustimmen.

Denn: "Wenn das Gotteslob verstummt, droht der Glaube zu ersticken".

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Chorprobe im Gemeindehaus 2000


 

Bernd Ehret, Ottfried Schmitt, Stefan Sindlinger, Tobias Große, Andreas Sindlinger, Dorian Schwöbel,
Aknieska Starzetz, Matthias Wölfle, Florian Fath, Mario Schmitt, Klaus Müller, Daniela Seiz, Andreas Mohr (v.l.)


 
Termine

 

Jungbläserunterricht:

montags ab 14.00 Uhr

 

Chorprobe:

freitags 18.30 - 20.00 Uhr

 

Chorleiter:

Chorobmann:

 

 

Ottfried Schmitt, Telefon: 06201-54695

Bernd Ehret, Telefon: 06201-507369

 


 

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